Gesprächskreis-Projekt "So isch's gwesn"

Aussendungen


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Lebensgeschichtlicher Gesprächskreis "So isch's gwesn":
Programm im Mai 1998

Die Gesprächs-Themen im Mai:

  • Mittwoch, 6. Mai, 16-18 Uhr: Thema "Hochzeit im Wandel der Zeit"

    Wenn Sie möchten, können Sie danach auch bei der Ausstellung "Hochzeit im Wandel der Zeit" von Frau Laurence Feider und ihrem Team von der Sozialstation Wilten mitwirken. Sie können Ihre Fotos ausstellen, selbst etwas schreiben (eine Anekdote, einen Gedanken, einen Vergleich zwischen früher und heute) oder bei der Ausstellung etwas vortragen. Näheres entnehmen Sie bitte dem beigelegten Blatt. Sie können auch ein Hochzeits-Foto schon zum Gesprächskreis mitbringen, und dann über dieses Foto erzählen.

  • Mittwoch, 13. Mai, 16-18 Uhr: Thema "Ehe und Partnerschaft"
    Wie war das Zusammenleben von Mann und Frau früher, wie ist es heute? ....

  • Mittwoch, 20. Mai, 16-18 Uhr: Thema "Die Kindheit"
    Erziehung, Spiele, Arbeit in der Kindheit - früher und heute. ....

  • Mittwoch, 27. Mai, 16-18 Uhr: Thema "Die Schule"
    Wie ginge es und wie geht es in der Schule zu? ....

Was bisher geschah:

Nach einer Begrüßung durch Mag. Waltraud Saischeck und Mag. Evelyn Lödl vom Gesundheitssprengel ging es beim ersten Treffen am 8. April darum, Erwartungen und Vorstellungen der Teilnehmer zu klären und die Zielsetzung diese Gesprächskreises vorzustellen: Es geht um das Erzählen aus der eigenen Lebensgeschichte zu festgelegten Themen und um den Vergleich dieser Erzählungen. Verglichen wird dabei besonders: Generation (früher - heute), Geschlecht (Mann - Frau), Milieu (Arbeiter, Bauern, Bürgerliche usw.), und auch zwischen Stadt und Land.
Solche Vergleiche bieten eine gute Gelegenheit, die eigenen Einstellungen über die Zeit früher und die Zustände heute weiterzuentwickeln.

Das Thema Krieg, das sich beim ersten Treffen als besonders dringlich herausstellte, wurde nun beim zweiten Treffen am 15. April besprochen. Aus den Erzählungen zeigte sich, wie der Krieg sich unterschiedlich auf das Leben auswirkte, je nachdem ob er auf dem Land oder in der Stadt erlebt wurde, ob man fliehen mußte oder nicht, ob eigene Angehörige kriegsbedingt länger abwesend waren oder nicht. Erzählt wurde unter anderem auch über die Überlebensstrategien im Krieg.

Das dritte Treffen am 22. April war dem Thema "Die erste Arbeit" gewidmet. Aus der Vielfalt des Erzählten stellte sich heraus, daß besonders der Vater sehr bestimmend bei der Wahl des Berufes war, so daß Berufshoffnungen im musischen Bereich meist nicht verwirklicht werden konnten. Andererseits waren es auch die Väter, der die Töchter auf weiterführende Schulen schickte, wodurch die Ausübung eines Berufes meist möglich wurde. Günstig auf die Berufslaufbahn wirkten sich auch der Wechsel des politischen Systems aus. Sehr anregend waren auch die Erzählungen, die die Rechte am Arbeitsplatz zum Ausdruck brachten, vor allem im Vergleich zu den heute üblichen Rechten.

Das Thema Wohnen, das beim vierten Treffe am 29. April im Mittelpunkt stand, bot Gelegenheit zu erzählen, wie Zentralheizung, Waschmaschine, Telefon, Radio und Fernseher das eigenen Leben veränderte. Ob man nun auf dem Land oder in der Stadt war, in einer Arbeiterfamilie oder in einer Familie von Geschäftsleuten, das entschied mit darüber, ob man mit diesen technischen Neuerungen "auf der Höhe der Zeit" war oder "der Zeit voraus" oder eben "hinterher". Hinterfragt wurde auch, ob sich die Kindheit früher mehr außer Haus abspielte, wobei vor allem ein Stadt-Land-Unterschied festgestellt wurde. Beim eigenen Kinder- und Jugendzimmer zeigten sich zwischen früher und heute unter anderem Unterschiede in der Gestaltung, erst ab den 60er Jahren sind seine Wände mit Postern vollgeklebt.

Geplant ist weiters:

  • Die bisher recht kleine Gruppe zu vergrößern. Die Teilnehmerwerbung ist im Gange, aber auch an Sie gilt die Bitte: Wenn Sie Personen kennen, die an der Teilnahme interessiert sein könnten, laden Sie diese bitte ein!

Auf Ihr Kommen freut sich

Stefan Pöhl

Lebensgeschichtlicher Gesprächskreis "So isch's gwesn"
Gesprächskreisleitung: Stefan Pöhl
Ort: Sozial- und Gesundheitsstation Wilten - Innere Stadt, Kaiser-Josef-Straße 5
Träger: Sozial- und Gesundheitssprengel Innsbruck-Stadt, Mag. Evelyn Lödl, Tel. 0512 / 33 7 37 - 41


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Lebensgeschichtlicher Gesprächskreis "So isch's gwesn"
Programm im Juni 1998

Die Gesprächs-Themen im Juni:

Aus zeitlichen Gründen findet der Gesprächskreis nun nicht mehr wöchentlich, sondern 14-tägig statt.

  • Mittwoch, 10. Juni, 16-18 Uhr: Thema "Die Jugendzeit"
    Erzählen Sie aus Ihrer Jugendzeit, sodaß wir die Unterschiede und die Übereinstimmungen zur heutigen Jugend gut erkennen können!
  • Mittwoch, 24. Juni, 16-18 Uhr:
    Thema "Alte Menschen aus der eigenen Kindheit und Jugend"
    Erzählen kann man dabei zum Beispiel über Aussehen, Lebensverhältnisse und Auftreten alter Menschen, ihren Betätigungen, ihrem Zusammenleben mit Jüngeren: eigene Großeltern, Onkel, Tanten; alten Nachbarn, Originale und andere Persönlichkeiten im Dorf / Stadtteil; speziell auch ältere Menschen, die schon damals ihrer Zeit voraus erschienen oder aber altmodisch wirkten.

    Bei diesem Thema besteht wieder die Möglichkeit das selbst Erlebte niederzuschreiben. Falls Sie es wünschen, werden Sie dabei unterstützt. Sie können damit einen Beitrag zur Aktion "Alter im Blick" des Seniorenreferats des JUFF leisten - siehe Blatt 3 dieser Aussendung.

Was im Mai 1998 geschah:

Insgesamt drei Teilnehmerinnen haben zur Ausstellung "Hochzeit im Wandel der Zeit" beigetragen: mit einer Hochzeitszeitung, Hochzeitsgeschirr mit dazugehörender Geschichte und eine Geschichte über das Kennenlernen. Bei drei Treffe im Mai haben Zivildiener oder Studenten teilgenommen, und da der direkte Vergleich den Erzählungen aus dem eigenen Leben von Jung und Alte sehr anregend ist, sollen auch weiterhin Studenten eingeladen werden.

Beim Treffen am 6. Mai mit dem Gesprächsthema "Hochzeit im Wandel der Zeit" zeigte sich in der Erzählung der offizielle Charakter, den die früher übliche Verlobung im Vergleich zu der heute üblichen vorehelichen Beziehung hatte. Da war das Um-die-Hand-Anhalten des Mannes, der Verlobungsring und der rechtlich geregelte Status, der während der Verlobung angeschafften Dinge. Durch den Krieg wurde die Hochzeit natürlich weniger aufwendig, das Menü mußte am Schwarzmarkt gekauft werden. Auch die Heiratschancen der im Krieg heiratsfähig gewordenen Frauen wurden beeinträchtigt, denn die unverheirateten Kriegsheimkehrer bevorzugten dann die gerade nach dem Krieg heiratsfähig gewordenen jüngeren Frauen.

Beim Gesprächskreistreffen am 13. Mai kam nur eine Teilnehmerin, die aber selbstgeschriebene Texte mitgebrachte, sodaß kurzerhand das vorgesehene Thema fallengelassen wurde und wir uns diesen Texten widmeten. Es handelt sich dabei um acht Texte, die innerhalb von zwei Jahren entstanden und meist in Tagebuchform verfaßt oder für die eigenen Enkel bestimmt sind - wenn diese einmal älter sein werden. Die Gesprächskreisteilnehmerin führte nun durch ihre Texte, die eine Fülle von Ereignissen um die Themen Kindheit, Jugend, Krieg und Urlaub schildern. Anschließend erzählte die Teilnehmerin noch eine Geschichte darüber, wie sie ihren Mann kennenlernte. Diese Geschichte wurde mitgeschrieben und wird auf der Ausstellung "Hochzeit im Wandel der Zeit" zu sehen sein. Die acht selbstgeschriebenen Texte und ein neunter inzwischen dazugekommener wurden gemeinsam zum Seniorenreferat des JUFF gebracht, als Beitrag zu Aktion "Alter im Blick".

Beim Treffen am 20. Mai mit dem Thema "Die Kindheit" kam es zum Vergleich der Erzählungen über die städtische Kindheit eines Mädchens in den 1920ern und der kleinstädtisch-ländlichen Kindheit eines Jungen in den 1970ern. Der direkte Vergleich dieser beiden Kindheiten erscheint dabei nicht sehr interessant, denn sie unterscheiden sich nicht sehr. Beide Kindheiten waren frei von Arbeit, sie spielten sich zu einem guten Teil im Haus und nicht außer Haus ab, gekaufte Spielsachen und Bücher waren vorhanden und die Eltern machten sich Gedanken über die Erziehung der Kinder. Der Unterschied liegt höchstens in der Quantität: Die erzählte Kindheit der 1920er Jahre hatte ein größeres und eigenes Spielzimmer, mehr den elterlichen Garten und weniger die Straße zum Ort, und es gab organisierte Freizeit (Singen und Töpfern). Das Interessante ist vielmehr die Entwicklung, die zwischen beiden Kindheiten liegt: Die Kindheit des Arbeitersohnes hat sich an eine mittelständischen Kindheit der Vorkriegszeit sozusagen angenähert.

Beim Treffen am 27. Mai zum Thema "Die Schule" boten die Erzählungen interessante Vergleiche zwischen zwei Teilnehmerinnen mit Schulerfahrungen in den 1920ern und 1930ern und denen in den 1970ern eines Teilnehmers. Von typisch weiblichen Erfahrungen erzählten die beiden Teilnehmerinnen: Das erste Mädchen in einem Dorf gewesen zu sein, das mit dem Zug in die entfernte Stadt zur Hauptschule fahren durfte, aber nicht jene weiterführende Schule besuchen zu dürfen, die sie sich gewünscht hätte, oder in der Stadt als Mädchen schon selbstverständlich eine höhere Schule zu besuchen, aber dann kein Universitätsstudium beginnen dürfen, und schon gar nicht in einem typisch männlichen Fach. Beidesmal war das Argument der Eltern das Frau-Sein der Tochter. Der Teilnehmer mit der Schulerfahrung in den 1970ern ging nicht mehr in eine Volksschule mit zusammengefaßten Klassen, die Hauptschule war schon im Dorf, und er besuchte die höhere Schule dann in der Stadt. Für die älter Generation war die Schule nach deren Ende ein abgeschlossener Lebensabschnitt, gelernt wurde dann noch außerschulisch, etwa durch den Schulfunk. Für die jüngere Generation erzählten die TeilnehmerInnen mehrere Beispiele von einem Wiedereinstieg in die Schule bzw. Einstieg in die Universität nach einer kurzen Praxisphase, wobei damit auch ein Ausbildungswechsel verbunden war, meist vom technischen Bereich zur Arbeit mit Menschen. Vorhandene Vorbehalte der Eltern wurden dabei überwunden. Aus beiden Schulerfahrungen vom Land, ob in der Vorkriegszeit oder in den 1970ern, wurde von einem hohen Stellenwert der katholischen Kirche innerhalb der Schule erzählt, womit vor allem in der Vorkriegszeit eine strenge Disziplin mit aus dem heutigen Verständnis harten Strafen bei Disziplin-Verstößen verbunden war. Erst die Eltern des jungen Teilnehmers übten auch Kritik an pädagogischen Konzepten des Lehrers und setzten sich mit dieser Kritik auch durch.

Maturareise 1936 nach Salzburg

Dieses Bild über ihre Maturareise nach Salzburg im Jahr 1936 brachte eine Teilnehmerin zum Gesprächskreis mit.




Auf Ihr Kommen freut sich

Stefan Pöhl

Lebensgeschichtlicher Gesprächskreis "So isch's gwesn"
Gesprächskreisleitung: Stefan Pöhl, Tel. 0512 / 57 21 36, Email:
Ort: Sozial- und Gesundheitsstation Wilten - Innere Stadt, Kaiser-Josef-Straße 5
Träger: Sozial- und Gesundheitssprengel Innsbruck-Stadt, Mag. Evelyn Lödl, Tel. 0512 / 33 7 37 - 41
"So isch's gwesn" im WWW: http://homepage.uibk.ac.at/~c60399/projekt/


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Lebensgeschichtlicher Gesprächskreis "So isch's gwesn"
Ein hoffentlich vorläufiges Ende (Juni 1998)

Ende oder Sommerpause?

Liebe TeilnemerInnen und InteressentInnen am lebensgeschichtlichen Gesprächskreis "So isch's gwesn", der Sommer ist gekommen und mit ihm die Ausflüge, Urlaube usw. Deshalb wird es immer schwieriger, eine ausreichende Anzahl von TeilnehmerInnen zu den Gesprächskreistreffen einzuladen und deshalb fand schon im Juni nur eines der beiden geplanten Treffen statt. Aus diesem Grund wird der Gesprächskreis nun schon mit Ende Juni 1998 beendet, und nicht erst wie vorgesehen im Herbst.

Möglicherweise findet der Gesprächskreis aber im Herbst eine Fortsetzung, dann nämlich, wenn ein vor kurzem gestelltes Ansuchen um Projektförderung positiv bescheidet wird. Falls dies zutreffen sollte, würde ich Sie über die Fortführung des lebensgeschichlichen Gesprächskreise "So isch's gwesn" verständigen und es würde mich sehr freuen Sie im Herbst wieder begrüßen zu dürfen.

Was im Juni 1998 geschah:

Beim Treffen am 10. Juni 1998 mit dem Thema "Die Jugendzeit" erzählte zuerst der Gesprächskreisleiter über seine Jugendzeit in den 1980ern in kleinstädtischer Umgebung. Als wichtigsten Abschnitt beschrieb er dabei seine Mitgliedschaft in einer Jugendgruppe. Die Parties mit lauter Musik, die erst Freundin, das Trampen im Sommer, der "Joint" spielten dabei ein Rolle, daneben die Lektüre in Psycho-Büchern, in denen auch nach Auswegen aus psychischen Problemsituationen gesucht wurde.
Bei den darauf folgenden Erzählungen der 3 Gesprächskreisteilnehmerinnen ergab sich die zeitliche Orientierung an der Teilnahme an der nationalsozialistischen Jugendorganisation BDM und am sog. "Pflichtjahr". Eine Teilnehmerin, deren Jugend sich am Lande abspielte erlebte das Angebot des BDM als willkommene Möglichkeit, gegen die ältere Generation zu opponieren, etwa durch die Kleidung des BDM oder die sportliche Betätigung beim BDM, die sich von den Normen der ländlichen Umgebung unterschieden. Die Jugend der zweiten Teilnehmerin spielte sich in städtischer Umgebung ab und ihr Verhältnis zum BDM war ambivalenter. Einerseits war das Angebot des BDM attraktiv, andererseits standen die Eltern dem Nationalsozialismus ablehnend gegenüber und das Verschwinden von jüdischen Freunden wirkte irritierend. Die Jugendzeit der dritten Teilnehmerin fiel vor die NS Zeit. Der Wechsle von der städtischen in die ländliche Umgebung bei selbstgewählten Sommereinsätzen auf einem Bauernhof (siehe Foto) und die Teilnahme am Deutschen Turnverein spielten darin eine große Rolle.
Im Vergleich mit der Erzählungen über die 3 Vorkriegs-Jugendzeiten und der Jugendzeit in den 1980ern wurde vor allem der Stellenwert von Jugendorganisation für die 3 Vorkriegs-Jugendzeiten auffällig. Zwar erlebte auch der Jugendliche in den 1980ern organisierte Jugend, damals schwappte gerade die Jugendzentren-Bewegung in die kleinstädtisch-ländlichen Regionen des Jugendlichen über, allerdings ohne daß dabei das, was die 3 Teilnehmerinnen "Gemeinschaft" nannten, wichtig gewesen wäre. Diese Gemeinschaft wurde in den Erzählungen über die 3 Vorkriegs-Jugendzeiten sehr positiv geschildert, in der Jugendzeit in den 1980ern war zwar auch eine Gemeinschaft vorhanden, aber sie war als solche nicht so relevant. Wie wichtig "Gemeinschaft" für die 3 Teilnehmerinnen war, zeigte sich nun in ihren Erzählungen über die Entwicklung von "Gemeinschaft" in ihren weiteren Lebensläufen: etwa im Freizeitverein, oder im stark teambezogenen Wirtschaftsbetrieb wurde Gemeinschaft weiter gepflegt oder gesucht. Erst in dieser Lebensphasen wurde Gemeinschaft in der Erzählung auch mitunter negativ bewertet. Und ausgehend vom Erleben von Gemeinschaft in Jugend und nach der Jugendzeit gelangten die 3 Teilnehmerinnen dann auch zur Erörterung ihrer aktuellen sozialen Situation, etwa wie sich der Tod des Lebenspartners auf Sozialbeziehungen auswirkt.

Sommereinsatz auf einem Bauernhof
in den 30er Jahren




Auf ein Wiedersehen freut sich

Stefan Pöhl

Lebensgeschichtlicher Gesprächskreis "So isch's gwesn"
Gesprächskreisleitung: Stefan Pöhl, Tel. 0512 / 57 21 36, Email:
Ort: Sozial- und Gesundheitsstation Wilten - Innere Stadt, Kaiser-Josef-Straße 5
Träger: Sozial- und Gesundheitssprengel Innsbruck-Stadt, Mag. Evelyn Lödl, Tel. 0512 / 33 7 37 - 41
"So isch's gwesn" im WWW: http://homepage.uibk.ac.at/~c60399/projekt/


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