Projekt "Beteiligung durch Erinnerung"

Seniorenclub Urania Meran: "Erinnerungen für Meran"

Ankündigungen - Dokumentation

Ankündigungen und Pressestimmen


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(Programmheft "urania aktuell frühjahr 2000")

Ältere Menschen beteiligen sich mit ihren Erinnerungen

Die Senioren vom Urania Seniorenclub haben schon bisher Beiträge für die Gemeinschaft geleistet, etwa durch die Beteiligung am Projekt Stellage. Beim Projekt Erinnerungen für Meran soll nun durch die Erinnerungen von älteren Menschen ein weiterer Beitrag entstehen.

Die Erinnerungen von älteren Menschen sind für viele interessant. Es gilt herauszufinden, welches Thema die Menschen in Meran bewegt. Zu einem solchen Thema werden bei Erinnerungen für Meran dann Erinnerungen gesammelt. Wenn zum Beispiel der Verkehr für Meran ein wichtiges Thema ist, dann können Senioren sich daran erinnern, wie es mit dem Verkehr früher war. Erinnern soll so zu einer interessanten Beschäftigung mit der eigenen Lebensgeschichte und mit der Geschichte der Stadt werden. Heiteres und auch Trauriges soll dabei Platz haben, allzu Privates ist bei Erinnerungen für Meran aber nicht gefragt.

In einem zweiten Schritt werden die Erinnerungen dann weitergegeben. Ältere Menschen könnten sich etwa mit einer Schulklasse treffen und den Schülern die eigenen Erinnerungen erzählen. Zum Beispiel können die Schüler dabei erfahren, wie das Thema Verkehr sich in der Stadt im Laufe der Jahre entwickelt hat.

Praktisch wird das Projekt Erinnerungen für Meran folgendermaßen ablaufen: Ab Jänner bis zum Beginn der Sommerferien treffen sich die interessierten Senioren ein oder zwei Mal im Monat. Bei den ersten Treffen werden Erinnerungen gesammelt, die späteren Treffen dienen dann der Weitergabe der Erinnerungen etwa an Schulklassen. Geleitet werden die Treffen von Dr. Marlene Messner (Urania Meran) und Mag. Stefan Pöhl (Innsbruck / Brixen). Beide werden auch dafür sorgen, daß die Erinnerungen in der Stadt ihre "Abnehmer" finden und den Austausch von Erinnerungen mit diesen organisieren.

Durch die Erinnerungen soll ein vielfältiges Bild entstehen. Deshalb braucht es Erinnerungen vor allem auch von "ganz normalen Menschen". Und um bei Erinnerungen für Meran teilzunehmen, muß man nicht unbedingt in Meran wohnen – jeder der Erinnerungen an Meran hat, ist zu Teilnahme aufgerufen!


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Georg Neumann, Mai 2000: Erinnerungen für Meran

"Sie kamen von Süden und Norden" ... so sang es einst Zarah Leander in ihrem heute noch bei Alt und Jung beliebten Schlager. Ja - sie kamen von Süden und Norden - und Meran wurde zum Endpunkt ihrer Lebensreise. Hier haben sie irgendwann einmal innegehalten, sind geblieben, haben Wurzeln geschlagen, ihr Leben gefestigt.

Und nun haben sie Zeit - viel Zeit zum nachdenken, woher sie kamen und wie es früher einmal war. Für gewöhnlich treffen sie sich im Seniorenclub der Urania. Aber für einige von ihnen ist das dort Dargebotene wohl nicht ganz genug. Man hat sich noch etwas zu sagen, möchte mitteilen. Und so fand sich ein kleiner Kreis jener, die aus dem Reichtum ihrer Erinnerungen, vor allem aber ihrer Lebenserfahrungen schöpfend, bereit sind, davon Kenntnis zu geben. Und weil Meran zu irgendeiner Zeit aus irgendeinem Grunde zum festen Bezugspunkt ihres Lebens wurde, war auch bald ein Name, ein Arbeitstitel, gleichsam als Strickmuster für einen "bunten Fleckerlteppich des Lebens" gefunden: "Erinnerungen für Meran".

Und so traf man sich schon etliche Male unter der behutsamen Anleitung von Frau Dr. Marlene Messner und Herrn Mag. Stefan Pöhl. Und es ist noch nicht abzusehen, wann das gemeinsame Bemühen einmal zum Abschluß kommen wird, oder welcher Weg íhm überhaupt beschieden sein wird.

Die eigentlichen Weber/innen und Stricker/innen sind: Maridl Innerhofer, Johanna Haas, Elsa Schwank, Anna Palla, Anna Wagner und Georg Neumann. Also - bekannte, weniger bekannte und völlig unbekannte Leute. Mehr sollte für's erste nicht verraten werden; wenn aber schon jetzt beim geneigten Leser ein wenig Neugier erweckt wurde, so ist der Zweck dieser Veröffentlichung bereits erfüllt. Und weitere werden wohl bald folgen; man darf also weiterhin interessiert sein.


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(Programmheft "urania aktuell herbst 2000")

Erinnerungen für Meran

Ältere Menschen beteiligen sich mit ihren Erinnerungen

Hier treffen sich interessierte SeniorInnen um sich zu erinnern: an ihre eigene Lebensgeschichte und an die Zusammenhänge mit Meran. Diesmal möchten wir uns einigen Themen besonders widmen, z.B. dem Themenkreis "Auswandern – Neuanfang – Heimweh – Heimat". Geplant sind auch weitere Treffen mit SchülerInnen der Mittel- und Oberschule, die dem gegenseitigen Erinnerungs- und Erfahrungsaustausch dienen sollen, und die Herausgabe einer kleinen Broschüre. Neue TeilnehmerInnen sind herzlich willkommen.

Leitung: Dr. Marlene Messner und Mag. Stefan Pöhl

Termine: Mittwoch, 4. Oktober, Mittwoch, 18. Oktober, Mittwoch, 8. November, Mittwoch, 22. November und Mittwoch, 6. Dezember, jeweils von 10.00 bis 12.00 Uhr


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(Programmheft "urania aktuell frühjahr 2001")

Erinnerungen für Meran

Ältere Menschen beteiligen sich mit ihren Erinnerungen

Hier treffen sich alle drei Wochen interessierte SeniorInnen, um sich zu erinnern: an ihre eigene Lebensgeschichte und an die Zusammenhänge mit Meran. Weiterhin wollen wir uns besonders einigen Themen widmen, z.B. dem Themenkreis "Auswandern - Neuanfang - Heimweh - Heimat". Geplant sind Treffen mit SchülerInnen der Mittel- und Oberschule, die dem gegenseitigen Erinnerungs- und Erfahrungsaustausch dienen sollen, und die Herausgabe einer kleinen Broschüre. Neue TeilnehmerInnen sind herzlich willkommen.

Leitung: Dr. Marlene Messner, Historikerin

Termine: Mittwoch, 24. Jänner; Mittwoch, 14. Februar; Mittwoch, 7. März; Mittwoch, 28. März; Mittwoch, 18. April, jeweils von 10.00-12.00 Uhr


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