Aktion "Alter im Blick"

Pressestimmen


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Lebensgeschichten auf der Spur

Eine landesweite Aktion plant das Seniorenreferat der Landesabteilung JUFF im Jahr 1999. ältere Menschen sollen angeregt werden, ihre lebensgeschichtlichen Erfahrungen rund ums Alter(n) niederzuschreiben. Alle Organisationen, die sich im weitesten Sinne mit Senioren und deren Anliegen befassen, sind zum Mitmachen aufgerufen.

Sämtliche im Rahmen der Aktion eingereichte Niederschriften sollen Aufnahme im Referat "Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen" in Wien finden. Damit ist auch sichergestellt, daß die Nachwelt auf die Ausführungen zurückgreifen kann. Folgende Themenbereiche werden vorgeschlagen: Bilder aus Kindheit und Jugend, Altersversorgung einstmals, Hilfe und Pflege sowie Verlust und Neubeginn im Alter.

Das Seniorenreferat der Landesabteilung JUFF sieht sich als Plattform und Koordinationsstelle. Man möchte eine Auseinandersetzung zwischen den Generationen anregen "und sich der Kräfte bewußt werden, die aus dem Erleben der älteren für die Bewältigung anstehender Aufgaben zu gewinnen sind", meint dazu Seniorenreferentin LR Dr. Elisabeth Zanon.

Auftakt zu der Aktion ist eine Tagung am 24. und 25. April am Tiroler Bildungsinstitut Grillhof in Vill. Sie soll alle professionellen und ehrenamtlichen Kräfte aus der Bildungs-, Kultur-, Sozial- und Senioren arbeit ansprechen, die mit Blick auf ältere Menschen den biographischen Ansatz in ihrer täglichen Arbeit nutzen wollen. Thema: "Lebensgeschichten auf der Spur". Nähere Informationen und Anmeldung: Brigitte Huber, Tel. 0512/508-3563.

Tiroler Tageszeitung 1998


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Das JUFF-Seniorenreferat lädt Schreibfreudige zum Mitmachen ein

Auch in Tirol wird auf die Lebenserinnerungen Älterer Menschen Wert gelegt. Das JUFF-Seniorenreferat hat dazu eine Initiative gestartet, und eine andere Idee wendet sich speziell an Frauen.

INNSBRUCK (TT). "Alter im Blick" nennt sich ein Projekt des Landes Tirol, das ältere Menschen aufruft, ihre Erinnerungen schriftlich festzuhalten Gedacht wird dabei an Erlebnisse aus der Kindheit, interessant sind aber auch Erinnerungen an die damaligen, Großmütter und Großväter: Wie lebten diese denn, wie wurden sie versorgt, wie kamen sie mit ihrem Alter zurecht? Anläßlich, des Jahres der Älteren Menschen" werden die Zuschriften gesammelt und sollen zu gegebener Zeit in einer Veranstaltung vorgestellt werden. Nähere Auskünfte dazu gibt das JUFF-Seniorenreferat in, Innsbruck, Michael-Gaismair-Straße 1, Tel. 05 12/508-3563.

Speziell für Frauen sind "Geschichtswerkstätten" gedacht, die von der Politologin Dr. Annemarie Schweighofer geleitet werden. Dabei wer den sowohl Ergebnisse aus der. Frauen- und Geschlechterforschung präsentiert als auch die eigene Geschichte und jene der (weiblichen) Vorfahren beleuchtet. Auf Wunsch können diese Seminare auch zu einem bestimmte Thermenschwerpunkt gestaltet werden. Auskünfte dazu bei Dr. Annemarie Schweighofer, Telefon/Fax 05 12/580629.

Tiroler Tageszeitung vom 24. Februar 1999


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